Mittwoch, 18. Juli 2012
Persönliches
Mein Name ist Steffen. Der tut zwar hier wenig zur Sache sollte aber der Vollständigkeit halber mit erwähnt werden. Anders rum gelesen heiße ich Neffets. da kommen wir der Sache schon etwas näher. Manchmal lasse ich es eben Fetzen. Als gebürdiger Ostzenese, fingen wir schon mit 12 an an Mopeds rumzuschrauben. So begann die 2-Radlaufbahn recht früh. Mein SR2 lief im 2.Gang - der hatte nur 2 Gänge mit Handschaltung - über 60 kmh. Zwar nur Bergab und mit Rückenwind, das lässt alte Erinnerungen wach werden. Dann Simson Schwalbe.
Das gute Stück ist ja Heute noch eines der beliebtesten Mopeds unserer Jugend. Nicht zuletzt wegen seiner Geschwindigkeit. Meine fuhr damals locker 70. Dann tausch gegen S50 mit natürlich aufgebohrtem Zylinder auf 75cm³. Der ging, oder besser gesagt fuhr, wie ein geölter Blitz. Wie schnell weis ich nicht genau da die Tachonadel am Endpunkt anschlug. Das Gefühl dabei war berauschend toll. Adrenalin pur einfach super zu dieser Zeit. Kaum 16 kam die sogenannte Eisensau MZ150 in die Garage. Endlich über 100 fahren. Naja durch die etwas größere Maschine und den sau dämlich verbauten Motor - der wurde so in den Rahmen verbaut das auch jegliche Vibration des Motors an jeder Stelle zu spüren war - hatte ich nie das Gefühl schneller gefahren zu sein. Obwohl die Tachonadel oft bei 120 kmh stand. Kaum 18 Jahre alt kam die 250 TS ins Haus. Das war dann wieder Motorradfahren, wie es mir Spaß machte. Mit nem etwas kleinerem Ritzel vorn konnte ich Stellenweise schon die 150 kmh Marke kratzen. Das waren Geschwindigkeitswelten die man nur aus dem Westen kannte. Apropo Westen: 1989 Ungarnurlaub ausgenutzt um in den selbigen zu flüchten. Das mit der ganzen Familie.
Familie hieß gleichzeitig Motorradfahren ade.....

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